Standesamtliche Trauungen im September 2007

Eine sehr fröhliche Hochzeit


Getraut am 28. September 2007 | Kategorie(n): Trauungen 2007

Am 28. September 2007 hatten wir auch eine schöne Hochzeit im „Kleinen Preußen“. Unsere Standesbeamtin Daniela Selig hat im Turm zwei Schäfchen zusammengeführt, die ab jetzt ihren Lebensweg gemeinsam beschreiten werden.

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Wie sagt der Norddeutsche so schön: „Op jeden Pott passt een Deckel!“ oder zu Hochdeutsch: „Für jedes Häschen wächst ein Gräschen!“ Und diese Weisheiten bewahrheiteten sich auch bei unserem jungen Paar aus Göttingen und/oder umzu.

Logbucheintrag am 21. September 2007


Getraut am 21. September 2007 | Kategorie(n): Trauungen 2007

Einst war es ein Traum, meiner heutigen Frau auf einem Leuchtturm das „Ja-Wort“ zu geben.
Wir lernten uns kennen und lieben. Wir fuhren dann in Urlaub nach Wremen.
Ich wuchs auf dem Wasser auf, so ist das Wasser schon immer meine Welt.
So suchten wir den „Kleinen Preußen“ aus und haben das Aufgebot bestellt.
Heute am 21.09.2007 wurde der Traum wahr, nun sind wir jetzt ein Paar.

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Nikolaus und Birgit Lorenz
Neustadt an der Weinstrasse

Sehen Sie: Träume sollte man nie aufgeben!

In Sturm und Wetter…


Getraut am 5. September 2007 | Kategorie(n): Trauungen 2007

Mit nigelnagelneuen Schwimmwesten standen sie am 5. September 2007 kurz vor halb eins am „Kleinen Preußen“. Werner Haupt und Ute Edler, geborene Fischbach, aus Herford hatten ihre Trauzeugen und Sohn Robin mitgebracht, um sich Hals über Kopf ins große Glück zu stürzen. Weder Wind noch Wetter sollte dem verliebten Paar ihre Eheschließung vermiesen. Und so hatte Werner, der Zukünftige, seine liebe Ute sogar mit orangefarbenen Überlebenswesten überrascht. Damit wollte er wohl symbolisieren, dass die Ehe mit ihm – selbst in schwerer See – größte Sicherheit bietet.

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Standesbeamtin Bianca Marjenhoff ließ sich dann auch nicht aus der Ruhe bringen und vollzog freudestrahlend den Trauakt mitsamt Rettungsutensilien. Die Trauzeugen Hans Zegarek aus Herford und Christoph Kolberg aus Bad Salzuflen bestätigten mit ihren Unterschriften im Heiratseintrag den Vollzug. Als Familienname wurde für die Ehefrau die Kombination Edler- Haupt gewählt. Alle Dokumente und Adressaufkleber des Ehegatten brauchen hingegen nicht geändert zu werden. Er bleibt bei Haupt. Seit Jahren ist das Land der Wurten Erholungsziel der Eheleute. Land und Leute sind ihnen vertraut und daher kommt dann auch der Wunsch im „Kleinen Preußen“ getraut zu werden. Denn bereits die Fundamentgründung, die Aufstellung und die touristische Entwicklung des Turms habe man mit neugierigem Interesse verfolgt.

Das Team vom Turm wünscht „Allzeit gute Fahrt!“ und mögen die grellen gelben Westen nie unter der Koje hervorgeholt werden müssen!

Schalke-Fans im Wursterland


Getraut am 1. September 2007 | Kategorie(n): Trauungen 2007

Monika Linzert, geborene Kuhlhüser, und Dirk, geborener Linzert, sind eigens für die Trauung aus Lünen bei Dortmund am 1.09.2007 nach Wremen gereist. Für zwei Tage und alleine, also ohne Verwandte, Freunde, Gäste und sonstigem Beistand ging die Zeremonie über die Turmbühne. Das Paar logierte im Restaurant & Hotel „Treibsand“. Beide Eheleute sind leidenschaftliche Fans der Schalker Fußballrecken, was wiederum den Wirt der Unterkunft sehr gefreut haben dürfte, da auch in seinen Adern königsblaues Blut aus Gelsenkirchen wallt.

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Monika und Dirk lieben zwar die Nord- und Ostsee und vor allen Dingen Leuchttürme, sie waren aber noch nie an der Wurster Küste. Die Hochzeit sollte aber unbedingt in einem Leuchtturm stattfinden. In einem „Heirats-Forum“ im Internet haben sie dann alle Türme abgeklappert, in denen man sich amtlich binden kann. Die Suche war erheblich eingeschränkt, da Dirk mit luftigen Höhen so seine Probleme hat. Also war der „Kleine Preuße“ genau der Richtige. Aber nicht nur wegen seiner Größe, sondern auch weil er sich so nett im Internet präsentiert. Da das „Trauzimmer“ im oberen Bereich des zehn Meter hohen Turms liegt, wurde vor der Trauung mal eben „zur Probe“ hochgegangen. Es hätte ja sein können, dass dem Bräutigam bei diesem Akt schwindelig wird. Die Standesbeamtin registrierte aber erleichtert: Die Höhe war okay, der Hochzeit stand nichts mehr im Wege.

Mit allen guten Glückwünschen für die gemeinsame Zukunft von der Standesbeamtin, Frau Bianca Marjenhoff, dem Leuchtturmwärter, Otto Frischkorn, und dem Abgesandten des Heimatkreises, Willy Jagielki, ging es dann mit frischen Rückenwind wieder zurück Richtung Dorfmitte.