Standesamtliche Trauungen im Juli 2008

Tatütata, Wasser war genug da


Getraut am 25. Juli 2008 | Kategorie(n): Trauungen 2008

Aus dem nahen Kührstedt kamen am 25. Juli 2008 Kerstin Gerdes und Martin Hildebrandt zur Eheschließung in den Leuchtturm „Kleiner Preuße“. Freundliches Sommerwetter machte die Eheschließung zu einem wunderschönen Erlebnis. Besonders die vielen Familienangehörigen und Freunde des Paares genossen die Sonnenstrahlen am Seedeich. Ein Leuchtturm sollte nach dem Willen der beiden Brautleute der Ort ihrer Vermählung sein. Und die Wahl fiel auf das kleine, knuffige Türmchen im Nordseebad Wremen.

Nach der locker und spassig durchgeführten Amtshandlung der Standesbeamtin Bianca Marjenhoff standen dem Ehepaar Hildebrandt noch einige Hürden zum gemeinsamen Glück im Weg. Die anwesenden Zuschauer wollten die Tests gleich vor Ort sehen und natürlich humorvoll kommentieren. Der beherzte „Herzsprung zum Glück“ durch ein Bettlakenherz, die Feuerwehrbarriere mit Spezialknoten und Schlauchhindernis und ein mächtiger Baumstamm sollten als Bewährungsproben angemessen bewältigt werden. Natürlich hat alles ganz wunderbar geklappt und der Verstärkung der Feuerwehrjugend in Kührstedt steht nun nichts mehr im Wege. Das Team vom Turm wünscht dem frisch getrauten Paar allzeit Gesundheit und viel Glück auf dem gemeinsamen Lebensweg.

Like a bridge over troubled water…


Getraut am 19. Juli 2008 | Kategorie(n): Trauungen 2008

Am Sonnabend, den 19.07.08 ließen sich Ilka Czekalla und Jörg Knüttgen im „Kleinen Preußen“ standesamtlich von der Standesbeamtin Bianca Marjenhoff und kirchlich von Pastor Detlef Mauritz trauen. Die Eheleute tragen den Namen Knüttgen. Die Trauzeugen waren Nataly Holtmann und Stephanie Casper. Nach der Trauung wurde die einjährige, gemeinsame Tochter Moana getauft. Der Name ist polynesischer Herkunft und bedeutet „Die Unendlichkeit des Meeres“. Vielleicht lässt sich davon auch das regenreiche Wetter an diesem Tag herleiten: Die Meere haben mit den Wolken für diesen Tag einige Freudentränen zum „Kleinen Preußen“ geschickt und so prasselten dann jede Menge Meerestropfen in Land Wursten nieder.

Ilka Knüttgen kommt aus Münster, der Ehemann ist Kölner. Beide lernten sich in Münster kennen und lieben. Frau Knüttgen fand eine Anstellung in der wunderschönen Seestadt Bremerhaven. Herr Knüttgen in Stuttgart. Diese Konstellation hatte aber keine Zukunft und so einigte man sich auf den Familienstandort hoch im Norden. Da kam verständlicherweise nur das Nordseebad Wremen in Frage. Im August 2005 bezog man dort ein eigenes Haus. Der Wremer Kutterhafen mit dem Leuchtturm wurde rasch zum Lieblingsplatz in der neuen Heimat und nach der Geburt der Tochter wurde auch die Hochzeit ins Auge gefasst. Dies sollte und musste im „Kleinen Preußen“ passieren. Kein anderer Ort wäre in Frage gekommen. Es reisten über 60 Gäste an. Die meisten aus Münster und Köln. Der Zeremonie konnten im Leuchtturm über 20 Gäste beiwohnen. Die Übrigen mussten wegen des starken Regens in ihren Autos warten oder im benachbarten Lokal „Siebhaus“ bei weingeisthaltigen Getränken die Zeit verbringen. Während der kirchlichen Trauung und der Taufe spielte Regina Czekalla auf dem Akkordeon Choräle, aber auch Lieder von Cat Stevens oder -passend zum Wetter- „Bridge over troubled water“ wurde wunderschön intoniert. Die Nachbarn warfen Reis und wünschten viel Glück und alles Gute für die Zukunft. Auch das Team vom „Kleinen Preußen“ gratuliert dem jungen Paar zur Trauung und Moana zur Taufe.

Sägen verbindet


Getraut am 16. Juli 2008 | Kategorie(n): Trauungen 2008

Unter dem Motto: „Viel Glück und viel Sägen auf allen Euren Wegen!“ stand die Trauung der Eheleute Bollmann und Beckmann aus Harsewinkel am 16. Juli 2008. Sie waren ihrem Heimatort entflohen, um sich in aller Ruhe und Gemütlichkeit an den Gestaden der Wesermündung im schönen Nordseebad Wremen die ewige Liebe schwören zu können.

Es war eine Trauung bei starkem Westwind und mit einem stürmischen Bräutigam. So wie die modernen Bräute sich die Männer halt wünschen: Gelassen wie ein Mönch und wild wie ein Tiger. Er muss nur wissen, wann was gefragt ist. Jeder Ehepartner bringt eine Tochter mit in die Ehe und bei der Trauung waren natürlich auch viele Familienmitglieder und Freunde zum Gratulieren dabei. Die Hochzeitsgesellschaft hat viel Spass gehabt. Beim Sägen und beim „Rundgang“ auf dem Turm. Das Team vom „Kleinen Preußen“ wünscht dem jungen Glück auf ihrem gemeinsamen Lebensweg alles erdenklich Gute!