Standesamtliche Trauungen im Mai 2016

Nicht vor Montag…


Getraut am 31. Mai 2016 | Kategorie(n): Trauungen 2016

„Bitte erst am Montag veröffentlichen, die Familien zu Hause im Rheinland wissen noch nichts von unserer Hochzeit!“ Eine Überraschung also, aber die kirchliche Trauung im August ist schon fest geplant, achtzig Gäste sind zum Fest geladen. Aber zunächst einmal wird unser Standesbeamte Herr Hey die beiden in unserem kleinen Preußen verheiraten.

Frau Fucks und Herr Busch gingen hinein und als Ehepaar Busch kamen sie wieder heraus. Ihnen hatten Bekannte von der Trauung in unserem kleinen Leuchtturm so begeistert erzählt, dass sie es auch so machen wollten. Außerdem sollte die Trauung auch am Wasser stattfinden, denn das Brautpaar und die beiden Trauzeugen sind als begeisterte Lebensretter bei der DLRG mit dem Wasser sehr verbunden und zu Hause am Rhein im Einsatz. Bei der ehrenamtlichen Arbeit auf der DLRG-Wache hat sich das Brautpaar auch kennengelernt. Das war schon vor sieben Jahren und irgendwann hat es dann eben gefunkt. Heiligabend 2014 wurde die Verlobung gefeiert und seither denken die beiden über die Hochzeit nach.

Schön dass die beiden sich Wremen und den kleinen Preußen für dieses glückliche Ereignis ausgesucht haben. Vielleicht sehen wir die beiden ja mal als Familie wieder. Nach der Trauung sollte es nach Bremerhaven gehen, zu einer zünftigen Hafenbootfahrt.

Familienzuwachs voraus…


Getraut am 19. Mai 2016 | Kategorie(n): Trauungen 2016

Das heutige Brautpaar hatte schon eine komplette Familie vorzuweisen, als es am Donnerstag, den 19. Mai 2016, gegen 14:00 Uhr zielstrebig den Weg zum Leuchtturm Kleiner Preuße einschlug. Zu den Brautleuten, Jessica Kuschert und Christian Kloth, gehörten auch deren beiden Kinder Pauline und Lasse. Die Familie hatte sich bereits für eine Woche in Cuxhaven eingemietet, damit die beiden Kleinen dort ausgiebig am Strand buddeln oder Sandkuchen backen konnten. Die Kinder spielten auch eine wichtige Rolle bei der Auswahl des heutigen Trauungsortes. Für die Eltern war klar, es sollte ein Leuchtturm sein, und dieser musste auch für Pauline und Lasse besteigbar sein, denn sie sollten bei der Trauung der Eltern natürlich dabei sein. So fiel die Wahl dann sehr schnell auf den Kleinen Preußen am Wremer Tief.

Der Standesbeamte Herr Hey empfing die kleine Hochzeitsgesellschaft am Eingang zum Leuchtturm und nachdem er allen Anwesenden ihre Plätze zugewiesen hatte, begann der wichtigste Akt dieses Tages. Zu Beginn ging Herr Hey in lockerer Art auf die Historie des Kleinen Preußen ein, was dazu beitrug, dass die ganze Zeremonie in einer ausgesprochen harmonischen Atmosphäre verlief, denn wiederholt wurde der Innenraum des Leuchtturms von spontanem Lachen erfüllt. Dies trug sicher dazu bei, dass es dann auch kein Problem beim Ja-Wort gab. Künftig hören die jung vermählten Eheleute auf den Geburtsnamen der Braut, Kuschert. Wenn es dann wieder zurück in den gemeinsamen Heimatort Appen bei Pinneberg geht, wird es dort noch eine Nachfeier mit der ganzen Familie und allen Freunden geben. Am 11. August steht dann ein weiteres Ereignis zum Feiern an, denn Pauline und Lasse erwarten ein Brüderchen oder Schwesterchen.

Wind und Sonne


Getraut am 6. Mai 2016 | Kategorie(n): Trauungen 2016

Am Freitag, dem 05. Mai 2016 war am Leuchtturm „Kleiner Preuße“ wieder einmal die Hochzeitsfahne aufgezogen. Ein untrügerisches Zeichen, dass hier zwei Personen den Bund fürs Leben schließen wollen. Dazu waren Julia Kleinitz und Dominic Tofote in Begleitung ihrer Trauzeugen bereits am Vortage aus Kierspe/NRW angereist. Die Trauung war für 09:45 Uhr festgesetzt, aber bereits Minuten vorher traf die kleine Hochzeitsgesellschaft am Leuchtturm ein, um sich schon mal mit dessen Innenleben vertraut zu machen. So konnte der Standesbeamte, Herr Hey, den Beginn der Trauung sogar ein wenig vorziehen, womit alle Anwesenden auch einverstanden waren.

Diese verlief dann auch ohne Komplikationen, da das Brautpaar bei ihrem schon lange vorher beschlossenen Ja-Wort blieb. Die Entscheidung für den Kleinen Preußen als Trauungsort war vor allem der Braut zuzuschreiben, da sie in ihrer Kindheit ihre Schulferien fast immer bei den Großeltern in Langen, einem Ort in der unmittelbaren Nachbarschaft, verbrachte. Erstaunt waren einige der Anwesenden aber nur darüber, dass gar kein Wasser zu sehen war. Es wurde ihnen erklärt, dass das Wasser der Nordsee aus hygienischen Gründen zweimal am Tag ausgewechselt wird. Nachdem auch das geklärt war, machte sich bei einigen der knurrende Magen bemerkbar und man brach zum Siebhaus auf, um dort bei einem ausgiebigen Krabbenfrühstück die vielen Eindrücke dieses ereignisreichen Morgens zu verarbeiten.