
Unvergessen - der Leuchtturmwärter
"Lüttje Willi"
Während man heute aufgrund der
satellitengestützten Steuerung auf zahlreiche Leuchtfeuer
verzichten kann, waren die Türme in früheren Zeiten
sogar mit Personal besetzt.

Der Leuchtturmwärter, der bis zum Abriss im Jahre 1930 für
den ordnungsgemäßen Betrieb des "Kleinen Preußen"
verantwortlich war und durch sein freundliches Wesen viele Freunde
für den Turm und den aufstrebenden Ferienort gewann, hieß
Willi Roes.
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Willi Roes (1877-1951) wurde von
der Dorfbevölkerung, freundlich der "lüttje Willi"
genannt, weil er das Maß, das die Hüter der Ordnung
in ihren Richtlinien als "untersetzt" bezeichneten,
mit ca. 1,50 m Körpergröße, noch erheblich unterschritt.
"Wir beide haben Ähnlichkeit miteinander", pflegte
Willi Roes seinen Besuchern zu erläutern, denn auch der
Turm war mit rund 10 Metern Höhe unter seinesgleichen relativ
klein.
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Der "lüttje Willi" war Leuchtturmwärter mit
Leib und Seele. Häufig lud er die Jungs und Mädchen
aus dem Dorf oder auch Sommergäste auf die Turmgalerie,
erklärte die Funktion des Quermarkenfeuers und zeigte seinen
Besuchern, die anderen Leuchtfeuer in der Wesermündung.
Natürlich wurde dabei auch tüchtig Seemannsgarn gesponnen,
das in den Phantasien der Zuhörer zu abenteuerlichen Geschichten
wurde und das Fernweh nährte.
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