Standesamtliche Trauungen im Juli 2016

Am Wasser muss es sein


Getraut am 27. Juli 2016 | Kategorie(n): Trauungen 2016

Mittwoch, der 27. Juli 2016, und wieder einmal geht es am Leuchtturm Kleiner Preuße am Wremer Tief Schlag auf Schlag. Erste Trauung um 08:30 Uhr. Zweite Trauung um 09:45 Uhr, und nun zeigt die Uhr 11:00, und die dritte Trauung steht an. Dem Kleinen Preußen ist das natürlich völlig egal, denn es zeigt ihm ja nur, wie beliebt er ist und welche Anziehungskraft er auf heiratswillige Paare jeden Alters hat. Heute sind dies Anke Kirstein und Henryk Czerr aus dem kleinen Städtchen Hünstetten im Taunus.

Den langen Weg an die Nordseeküste haben sie aus Überzeugung angetreten. Beide lieben das Wasser und es war klar, nur dort wollen wir in unser gemeinsames Eheleben starten. Die Braut recherchierte intensiv im Internet, begutachtete eine Vielzahl von Leuchttürmen und blieb dann an dem Kleinen Preußen hängen. Für sie war nicht nur der Turm, sondern die gesamte Umgebung einfach ideal. Hier ergänzte der Bräutigam: „Und er hat keine 130 Stufen!“ Es wurde eine ganz besondere Trauung. Nachdem die Standesbeamtin Bianca Marjenhoff das Paar ins Trauzimmer geführt hatte, erfüllten plötzlich zarte Töne eines Seiteninstrumentes den Turm und dazu erklang die zarte Stimme der Braut, die ihrem künftigen Ehemann auf einer Ukulele mit dem Lied „Leuchtturm“ von Nena einen ganz besonderen Liebesbeweis dar bot. Eine anrührende Szene, die nicht ohne Tränen blieb. Beide, inzwischen nun gesetzlich verbundene Eheleute, beteuerten, für sie sei der Leuchtturm ein starkes Seezeichen. Er steht für Kraft, Stärke und Schutz. Und diese Symbole sollen auch ihr künftiges gemeinsames Eheleben begleiten.

Ihren Hochzeitstag wollen beide heute abend in der Wremer Grille, dem beliebten Treffpunkt für Jung und Alt, im kleinen Wremer Kurpark beschließen. Insgesamt haben sie einen einwöchigen Urlaub in Wremen verbracht mit dem Höhepunkt ihrer Trauung. Bevor es aber wieder zurück in den Taunus geht, werden sie noch ihre jeweiligen Eltern in Thüringen und in der Pfalz aufsuchen.  Beide sind sich absolut sicher, dass es sie immer wieder ans Wasser und zum Kleinen Preußen ziehen wird.

Sommerurlaub mit Hochzeit


Getraut am 27. Juli 2016 | Kategorie(n): Trauungen 2016

Schon im Januar ging es bei Kathrin Sprafke und Daniel Lehmann aus Meißen um die Urlaubsplanung für den Sommer 2016. Zusammen mit Tochter Lara-Vanessa sollte es an die Nordsee gehen. Sie entschieden sich für den Küstenbadeort Dorum an der Wurster Nordseeküste. Bald darauf reifte auch der Entschluss im Urlaub zu heiraten. Und da bekanntlich an der Küste Leuchttürme stehen suchten sie im Internet nach einem Turm in dem auch Trauungen durchgeführt werden. Mit dem „Kleinen Preußen“ in Wremen wurden sie fündig, nur einige Kilometer von ihrem Urlaubsort entfernt. Nach Rücksprache mit dem dortigen Standesamt passte auch der ausgesuchte Termin in ihre Urlaubszeit.

Sie kennen sich schon seit zwanzig Jahren und der 27. Juli 2016 sollte ab jetzt ihr Hochzeitstag sein und es wurde ein ganz besonderer Tag zusammen mit ihrer Tochter. Die Trauung vollzog die Standesbeamtin Bianca Marjenhoff. In der Traurede ging es um Liebe, Vertrauen und Achtung für einander. Für das Brautpaar ein unvergesslicher Augenblick. Mit Tochter Lara-Vanessa zusammen haben sie sich entschlossen in Zukunft den gemeinsamen Familiennamen Lehmann zu tragen. Nach der Trauung gehörte ihnen noch einige Zeit der kleine Leuchtturm und sie genossen bei strahlendem Sonnenschein die klare weite Sicht auf die Wesermündung. Den Rest des Hochzeitstages wollten sie ruhig ausklingen lassen und zusammen schön essen gehen.

In den noch verbleibenden Urlaubstagen wollen sie noch das Museum für Wattenfischerei und das Muschelmuseum auf der Wremer Museumsinsel besichtigen. Dann geht es noch ein paar Tage in Richtung Stade, bevor sie die Heimreise nach Meißen antreten. Sie sind schon ganz gespannt auf die Reaktion ihrer Familie und Freunde. Denn Zuhause weiß noch keiner das sie geheiratet haben.

Der Wremer Heimatkreis überreichte ein Bild vom Leuchtturm mit ihrem Hochzeitsdatum und gratulierte zusammen mit dem Leuchtturmteam ganz herzlich.

Hochzeit nach 22 schönen Jahren


Getraut am 20. Juli 2016 | Kategorie(n): Trauungen 2016

Nach wochenlangem Schietwetter, wie wir an der Küste sagen, war der Sommer zurückgekommen und am Tag der Hochzeit von Bianca Gödecke und Daniel Schönherr strahlte der Himmel in seiner ganzen Pracht, genau wie es an so einem besonderen Tag sein sollte. Bei der Planung ihres Urlaubs an der Wurster Nordseeküste hatten sie auch nach einem geeigneten Ort für ihre Hochzeit gesucht und waren im Internet auf den Leuchtturm „Kleiner Preuße“ in Wremen gestoßen. Die Größe des Turms sagte ihnen zu und so konnte der Hochzeitstermin mit dem Standesamt festgelegt werden. Eine Woche Urlaub hatte das Brautpaar schon hinter sich, als sie am 20.07.2016, pünktlich um 11:00 Uhr, mit ihrer fast neunjährigen Tochter Laura zum „Kleinen Preußen“ kamen, um hier den Bund für’s Leben zu schließen.

Im kleinen Trauzimmer des Leuchtturms nahm die Standesbeamtin Frau Bastian die Trauung vor.

Wenn man den Leuchtturm als Symbol nimmt,
so ist er Wegweiser für den Weg durch das gemeinsame Leben
und soll vor Gefahren warnen,

so die Standesbeamtin. Die Frischvermählten und ihre Tochter Laura werden in Zukunft alle den Namen Schönherr als Familienname tragen. Bianca und Daniel kennen sich seit ihrer Schulzeit und sind seit 22 Jahren ein Paar. In der langen Zeit des Zusammenlebens, zuerst zu zweit, dann zu dritt, haben sie den Alltag kennengelernt, so dass sie für den weiteren gemeinsamen Lebensweg gut gerüstet sind.

Ihren Urlaub, der noch ein paar Tage dauern wird, verbringen sie zum ersten Mal an der Wurster Nordseeküste. Außer den Eltern von Braut und Bräutigam weiß niemand von der Hochzeit. Erst nach ihrer Rückkehr nach Pattensen (in der Nähe von Hannover) werden die anderen Verwandten und Freunde unterrichtet. Gefeiert werden soll aber erst im Herbst, dann wenn beide ihren 40. Geburtstag hinter sich haben. Alle drei Ereignisse sind ein ganz besonderer Grund für ein rauschendes Fest.

Der Heimatkreis und das Leuchtturmteam wünschen Bianca, Daniel und Laura Schönherr für die Zukunft alles Gute.

Trauung bei Schmuddelwetter


Getraut am 16. Juli 2016 | Kategorie(n): Trauungen 2016

Samstag, 16.Juli 2016, und wieder einmal Hochbetrieb am Leuchtturm Kleiner Preuße am Wremer Tief. Die erste Trauung an diesem Vormittag ist bereits Geschichte, und die zahlreichen Hochzeitsgäste befinden sich auf dem Rückzug, als bereits das neue Brautpaar eiligen Schrittes unbeirrt auf den Kleinen Preußen zustrebt, da ihre Trauung um 11:45 festgelegt ist. Es sind Anke Dibbern und Sven Barkhorn aus Schiffdorf, einem kleinen Ort ca. 35 km vom Kleinen Preußen entfernt. Die Braut hatte für ihren so bedeutsamen Tag eine sehr mutige Kleiderwahl getroffen. In einem wunderschönen luftigen Sommerkleid und mit modischen Sandalen an den Füßen erschien sie glücklich strahlend an der Seite ihres zukünftigen Ehemannes. Mutig deshalb, weil das Wetter alles andere als sommerlich war. Zu einer kühlen Tagestemperatur gesellte sich noch ein mittelstarker Wind von See her.

Aber jetzt ging es ja erst einmal in das kleine Trauzimmer, der Leuchtturmküche. Dort umgab alle Anwesenden die totale Windstille bei angenehmen Innentemperaturen. Somit konnte die Trauung bei besten äußeren Bedingungen ihren Anfang nehmen, und der Standesbeamte Herr Hey kommentierte nach vollzogener Eheschließung: „Das war aber eine lustige Trauung!“ Seinen Anfang nahm das heutige Ereignis vor einigen Jahren. Die Brautleute, die zu der Zeit noch in Bremerhaven wohnten, unternahmen eine Radtour, die sie zum Wremer Tief führte. Dort angekommen, erholte man sich im Siebhaus bei einem Glas Latte Macchiato. Und was nicht zu vermeiden war, dabei geriet u.a. auch der kleine Leuchtturm in ihr Blickfeld. Seit dieser Begegnung hatte das heutige Brautpaar Wremen, das Siebhaus und den Kleine Preußen in ihr Herz geschlossen. Sie konnten sich dem Zauber des Leuchtturms nicht mehr entziehen, und so kam dann bei einem erneuten Besuch vom Bräutigam die klare Aussage: „Wenn wir denn einmal heiraten, dann nur hier auf dem Kleinen Preußen!“

Dieses Versprechen wurde nun eingelöst. Mit einem Regen von Konfetti und Seifenblasen
begrüßten die zahlreichen Anwesenden das frisch vermählte Ehepaar beim Verlassen des Turmes. Luftballons brachten die frohe Kunde mit den besten Wünschen für eine gemeinsame Zukunft in die Luft. Da der Wind von Nord-West blies, ist davon auszugehen, dass sie vermutlich in Schiffdorf eingefangen werden. Nach einem kleinen Sektumtrunk an der Pier, wobei einige doch lieber zum wärmenden Kaffee griffen, wird der Hochzeitstag dann seine Fortsetzung am Abend in der „Sandbank“ in Bremerhaven finden. Man bleibt also in Sichtweite der Weser. Ihre Flitterwochen werden die Eheleute in einer Ferienwohnung in Holland verbringen. Aber nicht allein, sondern die ganze Familie, dazu gehören noch fünf schon erwachsene Kinder, werden diese Tage mit gestalten.16

Wege nach Wremen


Getraut am 1. Juli 2016 | Kategorie(n): Trauungen 2016

Der Sohn eines befreundeten Ehepaares lebt mit seiner Partnerin seit einiger Zeit hier in Wremen. Und so bekam das Paar den Tipp: in Wremen kann man nicht nur gut Urlaub machen, sondern auch auf einem Leuchtturm heiraten. Das Brautpaar prüfte die Sachlage erst im Internet. Offenbar gefiel der Auftritt des Kleinen Preußen im Netz und die beiden Paare aus Cottbus machten sich zusammen auf den Weg nach Wremen. Am 1. Juli – dem Hochzeitstag – herrschte richtig heftiges Nordseewetter, der Wind zerrte am Turm. Das passte, denn auch das Paar hatte schon einige Härten des Lebens hinter sich gebracht.

Vor fast vier Jahren kam der Bräutigam öfter in ein Geschäft, um immer wieder Kleinigkeiten einzukaufen. Der zweiten Chefin fiel der Kunde gleich auf. Sie ahnte schon, was hinter seinem auffällig häufigen Erscheinen steckte. Es ließ ihn trotzdem noch ein Jahr einkaufen, bis es zu persönlicheren Kontakten kam als den geschäftlichen im Laden. Schließlich spielte der begeisterte Stones-Fan seiner Angebeteten seine Lieblingsmusik vor und schon war der Bann gebrochen. Erst musste noch eine Scheidung bewältigt werden, dann wurde ein gemeinsames Zuhause geschaffen. Eine ernsthafte Erkrankung des Bräutigams standen die beiden dann ganz selbstverständlich gemeinsam durch, die Beziehung festigte sich noch und jetzt wird folgerichtig der Bund fürs Leben geschlossen. „Nun kann ja nicht mehr viel passieren,“ so die Braut. Das sah auch der Wettergott ein, und nach dem Jawort von Braut und Bräutigam wurde es draußen deutlich heller, die Sonne lugte ein wenig hervor und zwei Menschen strahlten sich an!