Veröffentlichungen/Trauungen im Jahr 2019

Ein Leuchtturm als Wegweiser


Veröffentlicht/Getraut am 8. November 2019 | Kategorie(n): Trauungen, Trauungen 2019

Und der Leuchtturm „Kleiner Preuße“ an der Wurster Nordseeküste sollte für Silke Terliesner und Marcel Bußmann aus Stadtlohn in Nordrhein-Westfalen dieser Wegweiser sein. Denn am 08. November 2019 haben sie dort geheiratet. Dieser besondere Ort ist für sie ein Zeichen des Ankommens und steht auch für Zusammenhalt, um immer füreinander da zu sein. Sie kennen sich schon einige Zeit und haben bereits eine kleine Tochter namens Emily. Nun erwarten sie im Januar ihr zweites Kind und haben den nächsten Schritt gewagt, um eine Familie mit gemeinsamen Namen zu werden.

Wie bestellt für eine Hochzeit war der 08. November ein schöner, sonniger und windstiller Herbsttag an der Küste. Es war Hochwasser und die Wremer Kutterflotte lag wie ein Spalier im Hafen, als das Brautpaar mit seinen Gästen den kleinen Leuchtturm erreichte. Dort wurden sie schon von der Standesbeamtin und dem Leuchtturmteam erwartet. Es war alles vorbereitet.
Auf der oberen Ebene, mit Blick auf die Wesermündung, wurden Silke und Marcel von der Standesbeamtin Bianca Marjenhoff getraut. Mit viel Beifall wurde das deutlich zu hörende Ja-Wort von allen Gästen beklatscht. Und der gemeinsame Familienname lautet jetzt Terliesner.
Um diesen schönen Anlass ein bisschen zu feiern, gab es zum Abschluss ein Gläschen Sekt in der Sonne draußen vor dem Leuchtturm.

Dann ging es zurück ins Hotel nach Bremerhaven, um den Hochzeitstag mit einem gemütlichen Essen ausklingen zu lassen.
Das Team des Leuchtturms vom Wremer Heimatkreis gratulierte ganz herzlich und wünscht der kleinen Familie Terliesner alles Gute für die Zukunft.08

Verkuppelt per Schnitzeljagd


Veröffentlicht/Getraut am 7. November 2019 | Kategorie(n): Trauungen, Trauungen 2019

Andrea Hönig und Andree Walter waren mit ein paar Gästen aus Weiterstadt in Südhessen nach Wremen gekommen, um im Leuchtturm „Kleiner Preuße“ zu heiraten. Auf den Tag genau vor zehn Jahren brachte die gemeinsame Trauzeugin das heutige Brautpaar zusammen. Sie kannte sowohl die Braut als auch den Bräutigam, denn ebenso wie sie selbst teilt sie mit dem Brautpaar das Hobby „Geocaching“. Das ist eine GPS-Schnitzeljagd, die sich über den ganzen Globus erstreckt. Außerdem wohnten Andrea und Andree nur 1,5 km auseinander. Was lag also näher, als die beiden cachenden Singels miteinander zu verkuppeln. So wurde kurzerhand ein erstes Kennenlernen arrangiert. Hier bot sich der monatliche Geocaching-Stammtisch (für Nichtmuggels: GC1ZRFT) an. Aus dem ersten Treffen entwickelte sich eine Geschichte voller Liebe und tiefer Verbundenheit, die nun am 07.11.2019 ihre Krönung fand.

Zur Stunde der Trauung lag das weite Watt vor dem Leuchtturm, die Krabbenkutter waren ausgelaufen. Es war ein trockener, kalter und sonniger Tag. Um 11:00 Uhr begann die Zeremonie in der das Brautpaar das kleine Wörtchen „Ja“ – mit der großen Wirkung für die gemeinsame Zukunft – gesprochen wurde. Als Familienname wurde der Nachname des Bräutigams festgelegt und das ist unwiderruflich. Es war eine schöne Trauung mit fröhlichen Gästen.

Natürlich folgte dann der Besuch der Galerie des Leuchtturms, von dem aus man einen weiten Blick zum Hafen von Bremerhaven, die Nordsee und das Binnenland hat. Der Wremer Heimatkreis und das Leuchtturmteam wünschen den Frischvermählten für den weiteren Lebensweg alles Gute und viel Erfolg mit schönen Erlebnissen beim Geocaching.

„Jetzt hast Du mich an der Backe!“


Veröffentlicht/Getraut am 25. Oktober 2019 | Kategorie(n): Trauungen, Trauungen 2019

So kommentierte Patrik strahlend das Ja-Wort von Marina und wurde von der Hochzeitgesellschaft mit kräftigem Applaus bedacht. Im mit 27 Menschen und Hund Charlie rappelvollen Kleinen Preußen ging es lebhaft zu. Immer wieder musste die Standesbeamtin eine kurze Pause einlegen, bis die Hochzeitsgesellschaft wieder konzentriert bei der Sache war. Aber bei so vielen Menschen und der dadurch herrschenden Enge und dem freudigen Ereignis kann man ja nicht immer konzentriert sein. Unterstützt wurden sie bei ihrer Trauung von den beiden Trauzeugen Mareike und Matthias.

Das heute stattfindende Ereignis nahm genau vor einem Jahr seinen Lauf, als sich Marina und Patrik in einem Internetportal kennen lernten. Dann kam das erste Treffen, worüber die Beiden sich so äußern: „Als wir uns das erste Mal trafen, wusste man, die Liebe ist für die Ewigkeit!“ Diese Liebe haben sie dann mit einem Schloss an der Seebrücke an der Knock in Ostfriesland besiegelt. Dort haben sie sich am 07. August auch verlobt.
Marina und Patrik waren schon als Kinder mit ihren Familien oft an der See und haben da Urlaub gemacht. Das verbindet sie sehr. Den Leuchtturm haben sie sich ausgesucht, weil er für sie das Weite und die aufregende Zukunft symbolisiert.

Diese aufregende und schöne Zukunft wünschen wir den Beiden, gratulieren von ganzem Herzen und wünschen ihnen Alles Gute.

Angezogen von der Nordsee


Veröffentlicht/Getraut am 25. Oktober 2019 | Kategorie(n): Trauungen, Trauungen 2019

Wenn man mehrmals im Jahr Urlaub an der Nordsee macht, wenn gute Freunde in der Nähe wohnen, wenn diese auch im Kleinen Preußen geheiratet haben, was liegt da näher, als eben dieses auch zu tun?!
So machten sich auch Beate Wojcik und Torsten Schnadhorst von Essen auf den Weg nach Wremen, um hier einander das Ja-Wort zu geben. Angefangen hat das alles ja schon in der Schulzeit. Da kannten sie sich schon, jedoch nur vom Sehen. Später wurde dann mehr daraus und seit 1996 sind die Beiden ein Paar. Während die examinierte Altenpflegerin und Wohnbereichsleiterin Beate sich gerne um ihr Pferd kümmert, geht der Karosseriebauer und Techniker Torsten lieber zum Angeln. Gemeinsam sind sie viel mit dem Rad unterwegs oder in Urlaub an der Nordsee und manchmal in Ägypten zum Schnorcheln. Das Wasser hat es ihnen also angetan.

Also sollte die Hochzeit auch am Wasser stattfinden. Da die Freunde aus der Nähe von Bremen vor etwa 5 Jahren im Kleinen Preußen geheiratet hatten, und Beate und Torsten diesen aus ihren Urlauben, die sie immer wieder mal in Wremen verbracht hatten, kannten, kamen alle gemeinsam hierher, um diesen Tag miteinander zu verbringen. Nach der Trauung geht es dann mit den mit „Just Married“-Fähnchen geschmückten Autos zur Feier nach Sahlenburg.

Wir wünschen vom Heimatkreis ein schönes Fest, gratulieren den Beiden und wünschen ihnen Alles Gute. Bis mal wieder in Wremen.

Von der Wäsche zum gemeinsamen Haushalt


Veröffentlicht/Getraut am 15. Oktober 2019 | Kategorie(n): Trauungen, Trauungen 2019

Dass Cassandra und Karl-Heinz auf einem Leuchtturm heiraten wollten, stand für sie sowieso schon fest. Aus einer Stadt kommend, fanden sie dann nicht nur den Heiratsort, den Kleinen Preußen, sondern auch gleich noch ein Haus in Misselwarden. Noch sind sie dort nicht eingezogen. Für die Renovierung brauchen sie noch etwas Zeit, auch wenn Kalle, wie er genannt wird, als Handwerker ein Händchen dafür hat.
Jahrelang waren die beiden Familien schon Nachbarn, als bei Cassandras Mutter die Waschmaschine nicht mehr lief. Unter Nachbarn hilft man sich schon mal im Notfall und so fragte Cassandra bei Nachbar Kalle an, ob die Wäsche dort mitgewaschen werden könnte. Ja klar, das ging. Solange die Maschine lief, kann man sich auch etwas unterhalten und so lernten sie sich näher kennen. Bei der dritten Wäsche kam es ganz plötzlich zum Kuss. Und das war ganz genau vor vier Jahren. Seither ist viel passiert. Es wird nicht nur die Wäsche gemeinsam gewaschen, sondern der ganze Haushalt wurde inzwischen zusammengeschmissen. Und bald haben sie ein gemeinsames Haus.

Das Paar ist schon viel bei uns im Wurster Land in Erscheinung getreten: Cassandra wurde beim letzten Wremer Markt zur 1. Miss Kleiner Preuße gewählt und trägt seither ihre Schärpe mit Würde. Kalle und Cassandra haben beim Schipperfest am Tampentrecken teilgenommen, Ihre Mannschaft setzte sich zusammen aus ihrer Patchwork-Family, hat aber nicht gewonnen. Und beim Muslumer Kluvstockspringen waren sie auch schon dabei.

Cassandra und Kalle sind aber auch schon viel mit dem Wohnmobil herumgekommen, allerdings gehen die Renovierungsarbeiten in Misselwarden jetzt vor. Beide verbindet auch das Fußballspielen. Wenn sie endgültig nach Misselwarden übergesiedelt sind, werden sie wohl die örtliche Fußballszene beleben.