Standesamtliche Trauungen im April 2017

Gleicher Humor verbindet!


Getraut am 21. April 2017 | Kategorie(n): Trauungen 2017

Sie hat Höhenangst, aber ein Leuchtturm zur Hochzeit sollte es schon sein. Also wählten sie den kleinsten Leuchtturm aus, den sie finden konnten: unseren Kleinen Preußen. Während der Zeremonie lässt der Wind die Hochzeitsfahne heftig gegen den Turm schlagen. Es war aber eher die Aufregung, die die Brautleute fast die Ringe vergessen ließ. Der obligatorische Kuss nach der Zeremonie wurde spontan ausgetauscht. Anschließend brauchte es etwas Überredungskunst, damit die Braut auf die Galerie hinaustrat, sie hielt sich möglichst dicht am Turm, um dem Geländer nicht zu nah zu kommen. Aber Katrin hat ja jetzt ihren Fred zum Festhalten.

Zum Heiraten im Turm kamen sie mit ihrem kleinen Wohnwagen aus der Pfalz, ganz heimlich. Auch die Kinder wissen bisher von nichts. Eine kleine Feier zur Verkündung der Botschaft soll später noch stattfinden. Noch eine Woche hier im Wohnwagen bei kaltem Aprilwetter kann ja auch ganz gemütlich sein. Beide Eheleute sind keine Pfälzer. Dass die Braut aus Berlin kommt, ist nicht zu überhören. Aber die Sprache des Bräutigams war nicht so leicht mit einem Ort zu verbinden. Er war mehr der Ostsee verbunden: geboren auf Rügen, gewohnt in Stralsund, ist er inzwischen schon eine ganze Zeit in der Pfalz ansässig.

Die Eheleuten hatten sich virtuell kennengelernt. Bald schon liefen die Telefonleitungen zwischen Berlin und der Pfalz heiß und kurze Zeit später trafen sie sich auch ganz real. Katrin, die Altenpflegerin verließ Berlin mit fliegenden Fahnen und zog zu ihm. Was die beiden so schnell zueinander geführt hat? Wie aus einem Munde kam es: Der gleiche Humor!

Katrin hat ihre Arbeit schon hinter sich gelassen, Fred folgt ihr bald in die freie Zeit nach seiner Arbeit im Dienste der Sparkassenversicherung. Im Zustand ohne berufliche Pflichten wollen sie nur noch mit dem Wohnwagen durch die Gegend vagabundieren und bestimmt auch wieder nach Wremen kommen. Vielleicht erleben sie dann ja auch besseres Wetter, ohne Sturm und Regen auf dem Campingplatz auf dem Vordeichgelände.

Gemeinsam in eine Richtung schauen


Getraut am 7. April 2017 | Kategorie(n): Trauungen 2017

Eine Hochzeit nur zu zweit, so haben es Paula Braun und Michael Krings für sich geplant. Und als feststand, dass sie am 07. April 2017 heiraten wollen, machte Paula den Vorschlag, sich doch im Leuchtturm „Kleiner Preuße“ trauen zu lassen. Sie hatte den kleinen Leuchtturm vor ungefähr fünf Jahren bei einem Urlaub an der Küste gesehen und wusste, dass er auch als Standesamt genutzt wird. Er steht direkt am Kutterhafen von Wremen mit einem tollen Ausblick auf die Wesermündung. Beide waren sich einig, ein schöner Ort für ihr geheimes Vorhaben.

Aus Monschau in der Eifel reisten sie an und quartierten sich im Hotel „Deichgraf“ für ein paar Tage ein. Von dort hat man einen wunderbaren Blick auf den kleinen Hochzeitsturm. Und schon am Morgen ihres Hochzeitstages konnten sie beim Frühstück beobachten, wie die Hochzeitsfahne vom Leuchtturmwärter aufgezogen wurde. So wurden sie auf ihren besonderen Tag ganz romantisch eingestimmt. Gegen 11 Uhr war es dann soweit und sie wurden vom Standesbeamten Hans Hey im „Kleinen Preußen“ getraut. Als erster Gratulant wünschte er dem frisch getrauten Ehepaar Krings alles Gute, Standfestigkeit und Zusammenhalt in der Ehe, denn dafür steht auch ein Leuchtturm. Glücklich genossen sie nach der Trauung einige Zeit nur für sich auf der Trauebene.

Zum Abschluss schrieben sie ihren Spruch ins Hochzeitsbuch:
„Liebe ist…. Gemeinsam in eine Richtung zu schauen.“

Und sie sagten Dankeschön für die schöne Trauung und die tolle Betreuung im „Kleinen Preußen“, es wird ein unvergesslicher Tag für sie bleiben. Ein paar Tage wollen sie noch die Zweisamkeit genießen und dann geht es heimwärts, um die Neuigkeit zu verkünden, dass sie nun ein Ehepaar sind.

Heimlich zu dritt!


Getraut am 7. April 2017 | Kategorie(n): Trauungen 2017

Der Norden birgt für den Bräutigam keine Geheimnisse mehr, schon als Kind machte er mit seinen Eltern irgendwo an der Nordseeküste Urlaub. Der Wind am Hochzeitstag macht ihm nicht viel aus. Er war aber auch mit seiner Braut schon in Dorum-Neufeld. Als das Paar einen Ausflug nach Wremen machte, haben sie sich sofort in den Kleinen Preußen verguckt. Der Entschluss, hier den Bund fürs Leben einzugehen, war sofort gefasst. Die Zeit war jetzt reif für die Ehe, die beiden kennen sich schon seit ihrer gemeinsamen Ausbildungszeit und sind seit über neun Jahren ein Paar.

Sie haben sonst nicht viele Gemeinsamkeiten, er sportlich und viel unterwegs, sie mehr häuslich, er kennt Deutschland von vielen Reisen, sie kennt Südeuropa besser. Aber im August erwarten sie das größte gemeinsame, was zwei Menschen haben können, nämlich ein Kind, einen Jungen, dessen Namen noch keiner kennt.

Sie sind ganz heimlich hier, keiner weiß von der Heirat – bis jetzt. Ein Fest wird vielleicht zu Hause noch gefeiert, eine Trauung vielleicht zusammen mit der Taufe – sie nennen es „Traufe“. Wenn das frischgebackene Ehepaar in zwei Tagen wieder zu Hause ist, werden alle von den neuen familiären Banden informiert. Ob das eine Überraschung für Familie und Freunde sein wird?