Er war mein Leuchtturm…


Veröffentlicht/Getraut am 21. Februar 2020 | Kategorie(n): Trauungen, Trauungen 2020

…So sagt Beate Kamp-Bader nach der emotionalen Trauung über ihren Ehemann Rüdiger Bader. Er hat ihr in ihrem Leben bei vielen Nöten beigestanden und war ihr stets eine große Unterstützung in allen Lebensbereichen.

So war es naheliegend, dass beide sich wünschten in einem Leuchtturm zu heiraten. Bei einem Kurzurlaub in Wremen lernten sie den Kleinen Preußen – zunächst nur von außen – kennen und wählten ihn als Ort für ihre Hochzeit aus. Er passte insbesondere ob seiner Größe, war nicht zu hoch und dennoch für die kleine Hochzeitsgesellschaft groß genug. Bei dem stürmischen Wetter und dem hoch auflaufenden Wasser bot er nicht nur guten Schutz, sondern auch eine schönen Ausblick auf die See und den Hafen.

Mit fünf Personen sind sie aus Bielefeld angereist, das Hochzeitspaar, begleitet von der Mutter der Braut sowie dem Sohn Christoph und einem Freund als Trauzeugen, außerdem dem Hund Robbi, der jedoch im Auto wartete.

Beate Kamp-Bader und Rüdiger Bader kennen sich bereits seit über 24 Jahren. Bis zur heutigen Hochzeit dauerte es zwar all die Jahre, doch umso glücklicher sind nun die beiden, dass sie sich dazu entschlossen haben.

Dazu gratulieren wir im Namen des Heimatkreises Wremen und wünschen den Beiden in ihrer „wunderbaren Symbiose“, wie es der Sohn Christoph formulierte, noch viele schöne gemeinsame Jahre.

Das Datum vergisst man nicht…


Veröffentlicht/Getraut am 20. Februar 2020 | Kategorie(n): Trauungen, Trauungen 2020

Hochzeit bei Wind und Wetter am 20.02.2020

Linda und Sebastian haben zusammen schon mehrfach Urlaub an der Nordsee gemacht, waren aber noch nie in Land Wursten. Als Linda vom Heiraten auf dem Kleinen Preußen erfuhr, war sie gleich begeistert. Sie schenkte Sebastian kurzerhand den Urlaub hier in Wremen zu Weihnachten, aber mehr hat sie noch nicht verraten. Erst zu seinem Geburtstag Mitte Februar schenkte sie ihm auch noch die Hochzeit auf dem „niedlichen Leuchtturm“, die sie schon im Oktober organisiert hatte. An diesem Tag, den man wegen des Datums nicht so schnell vergisst, war nur noch ein Termin um 08:15 Uhr frei. „Den nehmen wir“, sagte Linda. Und Sebastian war sofort mit dem Urlaub und auch mit der Hochzeit einverstanden.

Die beiden wurden vor sechs Jahren Nachbarn in einem kleinen Ort in Brandenburg. Sebastian zog mit seiner damaligen Partnerin in eine Wohnung gleich neben die von Linda. Sie lernten sich als Nachbarn kennen und Linda und Sebastian schrieben sich drei Monate lang, „nur so’n Alltagskram“. Aber als es eines Abends an Lindas Tür klopfte, stand Nachbar Sebastian auf der Matte und brauchte notfallmäßig eine Übernachtungsmöglichkeit. Die Freundin wollte ihn nicht mehr. Er blieb dann nicht nur die eine Nacht, sondern zog bei Linda ganz ein. Inzwischen hat das Paar eine gemeinsame Wohnung in einem Nachbarort und 2017 wurde Sohn Armin geboren. Zeit für die Heirat. Linda kümmert sich beruflich als Pferdewirtin um Traber, Sebastian wartet für eine Firma Hubarbeitsbühnen. Außerdem hat er einen großen Bastelkeller, macht dort Holzarbeiten oder erfindet auch neue Modelle für Legotechnik. Manchmal ist er so versunken, dass er das Essen vergisst.

Nach der Zeremonie im Turm ist Zeit für ein gutes Frühstück und dann müssen natürlich noch die Familien von den familiären Veränderungen informiert werden. Dort ahnt man höchstens etwas. Eine große Feier ist zu Hause nicht mehr geplant, aber vielleicht wird doch noch ein kleines Fest gefeiert.