Seid lieb zueinander!


Veröffentlicht/Getraut am 25. Oktober 2020 | Kategorie(n): Allgemein

Stimmungsvolle Aufnahmen sind auch in schwierigen Zeiten möglich und trösten über so manchen dunklen Gedanken hinweg. Seid lieb zueinander…

Trauung im Museum – Fotos am Leuchtturm


Veröffentlicht/Getraut am 20. Oktober 2020 | Kategorie(n): Trauungen, Trauungen 2020

Eigentlich sollte die Trauung von Silke Stoib und Jörg Selle ja auf dem Kleinen Preußen stattfinden. Aber nach seinem Antrag am Pfingstsonntag war bei der Anmeldung schon klar, dass die räumlichen Verhältnisse im Turm in diesen Zeiten keine Trauungen zulassen. Aber auch im Museum für Wattenfischerei, dort in der gemütlichen Fischerstube, haben die Mitglieder des Heimatkreises und die Standesbeamtin dem Paar aus dem Sauerland eine unvergessliche Feier bereitet. Und der Fototermin fand dann doch noch am Leuchtturm statt.

Beide lieben das Meer und meistens geht der Urlaub an eine Küste. Mit den Motorrädern sind sie schon durch Schottland und Irland gefahren. Meist nehmen sie die kleinen Küstenwege, um immer wieder einen Blick aufs Meer zu haben. In einem Leuchtturm zu heiraten, stellten sie sich sehr romantisch vor.
Das Paar Silke und Jörg kam allein, und sie wollten den Moment allein genießen. Sie haben sich vor über 11 Jahren in einem Internetportal kennengelernt. Obwohl ihre Wohnorte nur 10 km voneinander entfernt lagen, kannten sie sich vorher nicht. Inzwischen leben sie schon über 9 1/2 Jahre zusammen und haben manches Projekt zusammen „gewuppt“. Sie haben sich gut kennengelernt und ergänzen sich einfach perfekt, versichern sie, und das soll durch eine Heirat beurkunden werden.

Das frischgetraute Paar verbringt noch ein paar Tage hier bei uns an der Küste und wird dann die Familie, die Arbeitskollegen und den Freundeskreis im Sauerland mit ihrem neuen Familienstand überraschen.

Trauungen im Kleinen Preußen bis auf Weiteres wegen der Corona-Pandemie nicht möglich! Lassen Sie sich dafür im Museum für Wattenfischerei in Wremen trauen!


Veröffentlicht/Getraut am 6. Oktober 2020 | Kategorie(n): Allgemein

Nach der „Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus“ hat jede Person physische Kontakte zu anderen Menschen, die weder zum eigenen noch zu einem weiteren Hausstand gehören, auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Dieser Mindestabstand beträgt 1,5 m.
Weiterhin wird von den zuständigen Behörden dringend empfohlen, insbesondere in Räumlichkeiten entsprechenden Abstand einzuhalten. Die Einhaltung dieses Schutzabstandes ist aber in unserem kleinen und engen Leuchtturm (2,80 m Durchmesser) nicht möglich. Das Standesamt der Gemeinde Wurster Nordseeküste und der Wremer Heimatkreis als Betreiber des Kleinen Preußen können es deshalb nicht verantworten, den Brautpaaren, deren Gäste und sein eigenes Personal einer evtl. Ansteckungsgefahr und Gesundheitsgefährdung auszusetzen.

Brautpaare, die dennoch im Nordseebad Wremen heiraten möchten, haben die Möglichkeit sich im Museum für Wattenfischerei trauen zu lassen. Wir bieten Ihnen dazu einen Fototermin nach Ihrer Trauung im Kleinen Preußen an. In unserem Wattenfischereimuseum finden seit über 20 Jahren in der Fischerstube Trauungen vom Standesamt der Gemeinde Wurster Nordseeküste statt. Von der Größe des „Trauraums“ können bis zu sieben Personen (einschl. Standesbeamte/r) an der Trauung teilnehmen. Weitere Gäste können sich nach Absprache nebenan im Museumsgebäude aufhalten. Die Reservierungsgebühr beträgt 100 Euro.
Weitere Informationen geben Ihnen gern:

  • Standesamt Wurster Nordseeküste: Frau Marjenhoff, 04742 – 87303, b.marjenhoff@gwnk.de
  • Wremer Heimatkreis: Willy Jagielki, 04705 – 309, willy.jagielki@ewetel.net

Hochzeit nach 27 Jahren…


Veröffentlicht/Getraut am 2. Oktober 2020 | Kategorie(n): Trauungen, Trauungen 2020

Bine und Carsten, wohnhaft in Münster, hatten sich am 01. Oktober 1993 bei der Arbeit kennengelernt. Wie heißt es so schön: „Drum prüfe, wer sich ewig bindet…“ und das haben die beiden getan. Endlich – nach 27 Jahren – soll geheiratet werden. Sie haben die Hochzeit ihrer Tochter erlebt und bevor ihre zwei Enkelkinder soweit sind, meinten sie, seien jetzt sie, Oma Bine und Opa Carsten, dran. Die Braut und die beiden Trauzeugen Netti und Sabine haben sich in die Vorbereitungen der Hochzeit gestürzt und den Bräutigam im Ungewissen gelassen. Es sollte eine Überraschung werden.

Bine und Carsten bezeichnen sich selbst als Weihnachtsflüchtlinge. Immer, wenn die Weihnachtstage kommen, flüchten sie an die Wurster Nordseeküste, um dort eine ruhige Zeit zu verbringen. Das war auch der Grund, warum die Hochzeitsplanerinnen einen Hochzeitsort an der Wurster Nordseeküste suchten. Zu ihrem großen Bedauern stand der Leuchtturm „Kleiner Preuße“, das Wahrzeichen Wremens, wegen der Corona-Pandemie nicht zur Verfü-gung. So kam das „Museum für Wattenfischerei“, ebenfalls in Wremen, ins Spiel. Am 02. Oktober war es dann soweit. Die Brautleute und ihre Gäste reisten aus Münster an. Die Überraschung für den Bräutigam war bestens gelungen. Die Trauung fand in der Fischerstube des Museums statt. Das Ja-Wort wurde gesprochen, das Protokoll von Braut und Bräutigam und den beiden Trauzeuginnen unterzeichnet, so dass Bine und Carsten nun rechtmäßig verbundene Eheleute sind.

Der Heimatkreis wünscht den Frischvermählten viel Glück, Freude und vor allem Gesundheit für die nächsten 27 Jahre und darüber hinaus..

Der frühe Vogel fängt den Wurm


Veröffentlicht/Getraut am 25. September 2020 | Kategorie(n): Trauungen, Trauungen 2020

Viele Familien saßen um diese Zeit sicherlich noch gemütlich am Frühstückstisch, da war im Museum für Wattenfischerei in Wremen bereits alles für eine Trauung vorbereitet. Die Brautleute, für die der heutige Tag ein ganz besonderer sein wird, sind Frau Claudia Beißbarth und Herr Udo Walther. Beide sind beruflich in medizinischen Bereichen tätig, Die Braut als Fachkrankenschwester und der Bräutigam als Urologe. Da sie in einem Ort nur unweit von Wremen wohnen, war die pünktliche Anreise zum Trauungsort auch kein großes Hindernis. Pünktlich um 08:30 Uhr konnte die Standesbeamtin, Bianca Marjenhof, coronabedingt nur eine mini Abordnung der zahlreich anwesenden Gäste in die kleine Fischerstube führen. Dazu zählte natürlich das Brautpaar und die beiden Trauzeugen.

In gewohnt lockerer und humorvoller Weise zelebrierte die Standesbeamtin die Trauungszeremonie, zu der neben vielen gutgemeinten Worten und Ratschlägen leider auch eine umfangreiche Bürokratie gehört. Es muss ja alles seine gesetzliche Ordnung haben.
Nach zwei mit Überzeugung vorgetragenen „Ja“-Worten konnte sich nun das frisch vermählte Ehepaar ihren schon ungeduldig wartenden Gästen vor dem Museum zuwenden. Viele bunte Seifenblasen, alle als Glücksbringer gedacht, begrüßten das strahlende Ehepaar. Zu den ersten Gratulanten gehörten die drei Kinder der Braut, sowie die Eltern und die Schwester. Für den weiteren Verlauf des ja noch jungen Tages lag folgender Plan vor: Zuerst sollte es zu einer Fotosession zum Leuchtturm kleiner Preuße gehen, bevor dann ein gemeinsames Frühstück auf alle wartet. Inzwischen knurrten sicherlich schon einige Mägen der Gäste.

Den Abschluss dieses bedeutsamen Tages bildet dann abends eine Gartenparty auf dem Grundstück des Ehepaares. Der Heimatkreis wünscht dem Ehepaar alles Gute für die weitere Zukunft.