Pauli bewacht das Glück


Veröffentlicht/Getraut am 26. August 2014 | Kategorie(n): Trauungen 2014

Bei wunderschönem Sonnenscheinwetter mit Wind und tollen Wolken am Himmel waren Ute Sielken und Dr. Heiko Meinardus, am 26. August 2014, um 11:00 Uhr, in die Außenstelle des Standesamtes, in den Leuchtturm „Kleiner Preuße“ nach Wremen gekommen, um sich hier das „Ja-Wort“ zur Eheschließung für eine gemeinsame ,glückliche Zukunft zu geben. Begleitet wurde das glückliche Paar vom erwachsenen Sohn und von der Schwester der Braut und natürlich von Paul, einem schwarzen Labrador, der lautstark seiner Freude über die Hochzeit Ausdruck verlieh und der künftig wohl auch für die Bewachung des Eheglücks zuständig sein wird. Dem Anlass entsprechend hatte Paul für den Trautermin ein kostbares „Swarowski –Halsband“ angelegt, auf dem in der Sonne in funkelnden Lettern sein Name glitzerte.

Ute und Heiko haben den Wremer Leuchtturm als Ort für ihre Eheschließung ausgewählt, weil sie keine konventionelle Zeremonie in einem noch so schönen amtlichen Trauzimmer wollten, sondern als Start in eine glückliche Zukunft hatten sie sich etwas ganz Besonderes vorgestellt. Und weil es die beiden auf ihren Wochenend-Ausflügen mit und ohne Kamera häufig an den Wremer Kutterhafen, zum „Siebhaus“ und zum „Kleinen Preußen“ zog, lag es natürlich nahe, diesen Ort auch für die Trauung auszuwählen.
„Musik!“ schallte es aus der Kanzel des kleinen Leuchtturmes, als sich die Standesbeamtin, Frau Bianca Marjenhoff, nach vollzogener Eheschließung ein wenig klangvolle Untermalung wünschte. Aber eine Kapelle war nicht in Sicht und der Leuchtturmwärter kämpfte mit nur wenig Aussicht auf Erfolg mit der streikenden Musikanlage des Turmes. Kurzerhand übernahm Bräutigam Heiko die Regie und nach wenigen geschickten Handgriffen und Knopfdrücken erklang die wunderschönste Hochzeitsmusik und die Party war gerettet. Nach zahllosen Glückwünschen, herzlichen Umarmungen, vielen Erinnerungs-Fotos, Sekt und Muffins ging es dann mit einem geschmückten „Just-Married-Auto“ klappernd zurück in die Heimat.

Der Wremer Heimatkreis und das Team vom Turm schließen sich den Gratulationen an und wünschen dem jungen Paar für die Zukunft alles erdenklich Gute!

Aus Duingen die Weser abwärts in den Hafen der Ehe an der Nordsee


Veröffentlicht/Getraut am 22. August 2014 | Kategorie(n): Trauungen 2014

Ein windiger, etwas kühler Sommertag war’s, als Valerie und René aus Duingen im Weserbergland den Weg nach Wremen zur Trauung fanden. Ein großer Teil der Familie begleitete sie. Routiniert regelte die Standesbeamtin die Platzverteilung im Kleinen Preußen. Draußen blieb keiner – alle sahen bzw. erfuhren wie die Trauzeremonie ablief. Außenstehende erahnten das „Ja“-Wort aufgrund des Beifalls im Turm. Die Glückwünsche für das Brautpaar ließen nicht lange auf sich warten.

Ein frisch gebackener Blechkuchen geschmückt mit dem Leuchtturm und einer Widmung wurde überreicht und ein bedenkenswerter Spruch darauf den beiden mit auf den Weg gegeben: „Eine Heirat ist keine Einfahrt in einen ruhigen Hafen, sondern eine Ausfahrt aufs offene Meer“. Die erste Hürde für das junge Ehepaar bestand darin, ein riesengroßes Herz aus einem weißen Tuch mit einer Babyschere auszuschneiden. Ein Bettbezug voller roter Luftballonherzen gefüllt mit Helium zog die Aufmerksamkeit auf sich. Valerie und René erhielten die Aufgabe drei Karten mit einem Wunsch an ihre gemeinsame Ehezeit auf zu schreiben und an den Ballons zu befestigen. Der kräftige Westwind erschwerte die Aktion, half aber dennoch mit die Ballons hoch in den Himmel auf den Weg ins Binnenland zu transportieren. Die Fotografin Melanie Ackermann aus Bremerhaven hielt die Bemühungen im Bild fest – ein Dank an sie für die wunderbaren Blickwinkel auf das glückliche Brautpaar.

Ein wenig Sonnenschein erwärmte die Hochzeitsgesellschaft. Bei auflaufender Flut gab es viele Zaungäste der Eheschließung, die Krabbenkutter liefen ein und löschten ihren Fang. Dem frisch getrauten Paar gratuliert die Leuchtturmcrew des Wremer Heimatkreises und wünscht viel Glück und nicht allzu viel Sturm auf dem gemeinsamen Lebensweg.

Ein Hoch auf dieses Leben, auf diesen Moment – der immer bleibt


Veröffentlicht/Getraut am 16. August 2014 | Kategorie(n): Trauungen 2014

Die Standesbeamtin Bianca Marjenhoff hatte am Sonnabend, 16. August 2014, gerade in dem beengten „Kleinen Preußen“ dem Brautpaar Manuela Köster und Jürgen Witt und ihren Hochzeitsgästen die Plätze zugewiesen, als das schon seit einiger Zeit bedrohlich aus Nordwesten herannahende Regenschauer kräftig auf den schwarz/weißen Leuchtturm prasselte. Damit alle Platz in dem Turm bekamen, rückte man noch enger auf der runden Trauebene, der gewundenen Treppe und gepolsterten Backskiste zusammen. Der Gemütlichkeitsfaktor stieg dadurch enorm. Kurz nach 11 Uhr begann die Standesbeamtin mit dem offiziellen Akt der Trauung.

Aus der Kleinstadt Hemmoor, am westlichen Ufer der Oste gelegen, waren Frau Köster und Herr Witt mit ihren Kindern, Enkelkindern, Geschwistern und Freunden angereist. Frau Köster ist aufgrund ihrer Tätigkeit als Leiterin des Touristikzentrums Hemmoor das Land Wursten und das Nordseebad Wremen natürlich bestens vertraut. Herr Witt, durch seine seefahrenden Ahnen geprägt und mit eigenen maritimen Erfahrungen ausgerüstet, war bis zu seiner Pensionierung Anfang dieses Jahres als Leiter der „Osteschule“ (Haupt- und Realschule) tätig.
Nachdem von beiden entschlossen und kräftig das Ja-Wort ausgesprochen wurde und das Ehepaar von nun an gemeinsam den Familiennamen Witt tragen, hatte auch der Wurster Wettergott ein Einsehen. Der Regen war weitergezogen. Nur der frische und steife Seewind pfiff noch durch den Fahnenmast mit der Deutschland- und Hochzeitflagge „Just Married“. Es wurde herzlich gratuliert. Die Erinnerungsfotos konnten geschossen werden und man prostete sich vergnüglich und glücklich auf den Ehestand mit einem Sekt zu. Frau Witt verglich diese Wetterlage mit ihrer seit 5 Jahren bestehenden festen Beziehung so: Dies wechselhafte und stürmische Wetter passt genau zu uns. Es sei immer watt los, immer wechselhaft, mal turbulent, mal ruhig, nie eintönig, sondern immer lebhaft.

Mit einem kleinen Imbiss und einem Umtrunk im Siebhaus auf dem Kajedeich wurde die Trauung am Wremer Tief abgerundet. Am Nachmittag unternahm die kleine Hochzeitgesellschaft in Bremerhaven eine Hafenrundfahrt und schipperte zwischen den aus vielen Ländern kommenden Schiffen, um dann am Abend in einem kleinen, urigen und gemütlichen, ehemaligen Bauernhaus in der Nähe des Heimatortes mit einer lüttjen Hochzeitsfeier den erlebnisträchtigen Tag ausklingen zu lassen. Der Wremer Heimatkreis wünscht dem Ehepaar Witt viel Glück auf den gemeinsamen Wegen, allzeit volle Kraft voraus, immer Gesundheit und Vitalität sowie so manches Mal eine Sehnsucht nach dem Kleinen Preußen.

Und am Abend den Kleinen Preußen aus Zuckerguß


Veröffentlicht/Getraut am 15. August 2014 | Kategorie(n): Trauungen 2014

Das Brautpaar, Katrin Rosenhagen und Henning Buchin, hatte in diesem Fall keinen allzu großen Anfahrtsweg, da sie aus der nur wenig entfernten Nachbarsgemeinde Nordholz kamen.
Für die künftigen Eheleute war klar, unser Trauungsort muss ein maritimes Flair aufweisen, und somit kam nur ein Leuchtturm in Frage. Von Nordholz aus gesehen wäre der Leuchtturm Obereversand im Dorumer Tief am nächsten und eigentlich auch als Trauungsort vorgesehen gewesen. Da dieser aber zur Zeit nicht nutzbar ist, wurde kurzfristig entschieden, dann fahren wir eben ein paar Kilometer weiter und schließen auf dem Kleinen Preußen unseren Bund fürs Leben. Es kann schon an dieser Stelle gesagt werde. Das Brautpaar hat diese Entscheidung nicht bereut.

Unser heutiges Brautpaar, sie geboren in Kaufbeuren und er in Hamburg, sind schon seit vielen Jahren in Nordholz sesshaft und dort auch beruflich engagiert. Somit lernen wir an diesem Vormittag schon die zweite Person kennen, die es aus Bayern noch Norddeutschland verschlagen hat. Der Norden muss also doch wohl eine ganz besondere Anziehungskraft haben. Die Standesbeamtin, Frau Bianca Marjenhoff, entließ nach vollzogener Trauung an diesem Tag dann auch die dritten Eheleute in eine hoffentlich glückliche Zukunft.
Die zahlreich mit angereisten Freunde und Bekannten, die sich im engen Turm drängten, drückten ihre Verbundenheit mit dem Paar nach deren Ja-Wort durch ihren herzlichen Beifall aus.

Nun kam die große Stunde des Leuchtturmwärters, Hartmut Pinkall. Er ließ es sich nicht nehmen, dem Brautpaar und den Fotografen die Plätze anzuweisen, wo man nach seiner Meinung die eindrucksvollsten Bilder schießen kann, sei es auf dem Steinwall oder im wogenden Schilfgras. Die Ergebnisse zeigen, dass seine Anweisungen von großer Fachkenntnis zeugen. Der heutige Tag wird dann am Abend mit einer große Zeltfete in Nordholz seine Fortsetzung finden. Dort werden die jungen Eheleute dann eine Hochzeitstorte anzuschneiden haben, auf der ein Kleiner Preuße aus Zuckerguss thront. Anschließend ist ein viertägiger Urlaub auf Helgoland geplant. Daran sieht man, wie sehr das Paar mit dem Wasser und der Küste verbunden ist.

Die Königin geheiratet…


Veröffentlicht/Getraut am 15. August 2014 | Kategorie(n): Trauungen 2014

Aus Rastedte im Kreis Ammerland waren Sabine Koske und Peter Schellenberg neben ihren Familienangehörigen und Trauzeugen angereist. Auch bei diesem Paar hatte sich das Internet als glücksbringender Kuppler erwiesen. Beide kennen sich auf den heutigen Tag genau vier Jahre und hatten damals ihren ersten gemeinsamen Ausflug hier nach Wremen zum Kleinen Preußen gemacht. Dort entstanden dann auch die ersten Fotos auf dem Turm und man beschloss, hier werden wir auch unseren gemeinsamen Bund fürs Leben schließen.
Dieser Tag war nun heute gekommen. Leider begann er mit einem bösen Handicap, denn die Brautleute hatten vor lauter Aufregung den Brautstrauß vergessen. Dafür hatten sie aber die viel wichtigeren Requisiten, nämlich die Eheringe, dabei.

Somit stand der Trauung nichts mehr im Wege, die wieder von der Standesbeamtin, Bianca Marjenhoff vollzogen wurde. Nachdem allen gesetzlichen Anforderungen Genüge getan war, verließ das Brautpaar den Trauungsraum und den Turm nun als frisch vermählte Eheleute, und sie werden künftig auf den gemeinsam Ehenamen Schellenberg hören. Aufhorchen ließ eine Bemerkungen unter den Anwesende die da lautete: “Nun hat er seine Königin geheiratet!“ Des Rätsels Lösung: die Braut war vor kurzer Zeit Schützenkönigin geworden. Frage ist nun allerdings, wie der Ehemann mit seiner künftigen Rolle fertig wird, muss er doch, laut Protokoll, nun immer drei Schritte hinter „der Königin“ gehen. Der Trost besteht vielleicht darin, dass dies ja nur für ein Jahr gilt.

Mit einem Gläschen Sekt wurde dann außerhalb des Turms erst einmal auf die gemeinsame Zukunft des Brautpaares angestoßen. Dann überraschten die jeweils zwei Kinder aus erster Ehe ihre nun gemeinsamen Eltern mit einem ganz besonderen Geschenk. Anschließen ging es dann wieder zurück nach Rastedte, wo die Nachbarn den Garten festlich geschmückt haben. Hier wird dann dieser ereignisreiche Tag seine Fortsetzung und seinen Abschluss finden.